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Strategisches Risikomanagement nach ISO 31000 – Teil 1

Die Philosophie, die der Begriff Risikomanagement vermitteln will, den planmäßigen Umgang mit Risiken, ist bereits viele Jahrhunderte alt. In alten chinesischen und römischen Quellen finden sich bereits die ersten Hinweise. Ein altes römisches Sprichwort verlangt: „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem“, zu Deutsch: „Was Du auch immer tust, tue es klug und denke daran, wie es ausgeht.“ Seit 2005 wird an einem internationalen Standard zum Risikomanagement unter dem Namen ISO 31000 gearbeitet. Er soll, basierend auf einer australischen Norm, eine einheitliche Vorstellung vom Risikomanagement schaffen. Mit einer finalen Veröffentlichung ist noch in 2009 zu rechnen. Die ISO 31000 beschreibt einen strategischen und einen operativen Teil des Risikomanagements. Über die Diskussion des strategischen Teils des Risikomanagementprozesses soll versucht werden, die Bedeutung des Risikomanagements an sich zu verdeutlichen. Derzeit liegt nur ein englischsprachiger Text der Norm vor, daher ist dieser Beitrag neben seinem kommentierenden Inhalt auch als Versuch zu werten, die Norm in die deutsche Sprache zu übersetzen.

Seiten 180 - 186

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZRFCdigital.de/ZRFC.04.2009.180

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