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Korruption und Zivilrecht – Teil 2

Ansprüche des geschädigten Unternehmens gegen die schmiergeldzahlende Partei

Beinahe täglich zeigt der Blick in die Tagespresse, wie präsent die Korruption derzeit in Deutschland ist. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig potenziell strafrechtlich relevante Verstrickungen einzelner Personen. Etwas in Vergessenheit gerät dabei bisweilen – die vor allem kommerziell sehr bedeutsame – Betrachtung zivilrechtlicher Konsequenzen, die mit den typischen Korruptionsszenarien einhergehen können.

Zu Veranschaulichungszwecken wurde im ersten Teil dieses Aufsatzes (vgl. ZRFG 04/2007) folgender stark vereinfachter Beispielsfall gewählt: Der Unternehmer U zahlt dem V, der bei dem Unternehmen A beschäftigt ist, ein Schmiergeld. Im Gegenzug wird U ein Auftrag des A über V zugeteilt. U stellt A für seine Leistungen eine Rechnung, über die auch die zum Zwecke der Schmiergeldzahlung aufgewendete Summe in irgendeiner Form refinanziert wird.

Seiten 216 - 221

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZRFCdigital.de/ZRFG.05.2007.216

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