Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Korruption und Zivilrecht Teil 1
Nichtigkeit von Schmiergeldabrede und Hauptvertrag
Ein Unternehmer zahlt einem Angestellten eines anderen Unternehmens ein Schmiergeld, um über diesen einen lukrativen Auftrag zugeteilt zu bekommen. Auf der Grundlage dieses typischen, wenn auch stark vereinfachten Schmiergeldgeschäfts wird im Folgenden erörtert, welche zivilrechtlichen Konsequenzen aus einem solchen Sachverhalt resultieren können. Besonders betrachtet werden nicht allein die üblicherweise geltend gemachten Schadensersatzansprüche, sondern auch bereicherungsrechtliche Ansprüche gegen den Schmiergeldzahler. Sollte nämlich bei einem derartigen Schmiergeldgeschäft eine konsequente Gesetzesanwendung erfolgen, so stünde im Raum, dass alle an den Schmiergeldzahler gezahlten Gelder zurückgefordert werden könnten. Umgekehrt wäre der Schmiergeldzahler seinerseits mit seinem Rückforderungsanspruch ausgeschlossen. Kurz gesagt, dem Schmiergeldzahler droht praktisch als zivilrechtliche Sanktion seine Leistungen gegenüber dem Unternehmen umsonst erbracht zu haben.
Seiten 168 - 174
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ZRFCdigital.de/ZRFG.04.2007.168
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2006
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
Jahrgang 2007 ▼
- Ausgabe 06/2007
- Ausgabe 05/2007
- Ausgabe 04/2007
- Ausgabe 03/2007
- Ausgabe 02/2007
- Ausgabe 01/2007





